Mittwoch, 11. Januar 2017

Portraits der Ermekeilkaserene Projektvorstellung

Im vergangen Jahr 2016, habe ich am der Peche Kucha Night im BaseCamp Bonn teilgenommen. Dort hat man 400 Sekunden Zeit 20 Folien a 20 Sekunden zu präsentieren.

Ich habe dies als Anlass genommen mein Projekt "Portraits der Ermekeilkaserne" vorzustellen, und hatte das Glück, dass die Einnahmen des Abends auch in das Projekt gespendet wurden. Da die 400 Sekunden sehr schnell vorbei gehen gibt es hier nochmal 
die 400 Sekunden zum Nachlesen.


Portraits der Ermekeilkaserne


Portraits der Ermekeilkaserne“ ist ein Portraitprojekt mit dem Ziel die fertigen Bilder an der Fassade der Ermekeilkaserne auszustellen. Auf den Bildern sind Menschen zu sehen die alle einen Bezug zur ehemaligen Kaserne haben

Bevor ich auf das Gelände, die Menschen und das Fotoprojekt genauer eingehe ein paar Worte zu mir: 


Seit 2012 arbeite ich als freie Presse,PR und Portrait Fotografin in Bonn. Neben vielseitigen Auftragsarbeiten beschäftige ich mich mit freien Projekten wie den „ Portraits der Ermekeilkasere“ und engagiere mich ehrenamtlich in der Füchtlingshilfe bei der ich unter anderem mit jungen Flüchtlingskindern auf dem Gelände der Ermekeilkaserne zusammen fotografiere.



Einige werden das ehmalige Kasernengelände kennen. Das Gelände besteht aus sechs verschiedenen Gebäuden, die sehr unterschiedlich genutzt werden können. Einge Gebäude sind denkmalgeschützt, was die Umsetzung für viele Vorhaben vor eine des Portraitprojektes vor einige Herausvorderungen stellt.


Das Gebäude 1 ist das Backsteingebäude welches auch auf der Collage zu beginn zu sehen war.


Blickt man hinter die Fassaden der einzelnen Gebäude entdeckt man eine eigene Welt, die sehr vielseitig ist. 2013, war ich das erste Mal mit der Kamera auf dem Gelände eigentlich zur Dokumentation der Gebäude. Spontan habe ich dann begonnen die dort aktiven Menschen zu fotograifeiern. Allen vorran die Mitglieder der Ermekeilinitiitve die sich für eine neu Gestaltung des Geländes engagieren.


Sofort war ich von den unterschiedlichen Menschen und dem vielseitigen Engagement auf dem Gelände gefesselt. 2013 war das offensichtlichste das Engagement der Ermekeilinititive. 






Diese schaffte mit viel Herzblut unter anderem einen großen urbanen Garten auf den Parkplätzen zwischen den Gebäuden.

Ab 2014 bezogen auch Künstlern und Musiker Räume auf dem Gelände. Und auch das Theater Bonn nutze auf dem Gelände ein Gebäude temporärer für Inszenierungen des Jugendclubs oder die Alanusschlule.


Ab Sommer 2015 wurde das Gelände dann um Flüchtlinge bereichert.Diese sollten zunächst nur auf ihre schnelle Weiterverteilung warten, doch da die Verteilungsabläufe noch nicht ausgereift waren, konnten viele einige Monate auf dem Gelände bleiben und von den dortigen Angeboten profitieren oder sich selber mit einbringen.


Das „Wirgefühl“ auf dem Gelände wurde durch die Ankunft der vorübergehenden Nachbarn sehr gestärkt. Benachbarte Anwälte beraten die Flüchtlingen in Rechtsfragen, ehemalige Lehrer unterichten ehrenamtlich deutsch. Das Künstlerhaus richtete Kinderateliers ein, viele Nachbar halfen mit SpendenWorum gehts mir?
Mir ist wichtig bei den "Portraits der Ermekeilinitiative" alle die Menschen zu zeigen die den über die letzten Jahre hinweg den Charakter der Kaserne geprägt haben,  Darunter sind Künstler, Musiker, Nachbarn, Flüchtlinge, und Ehrenamtler, Politiker, Gärtner, Menschen die die Veranstaltungen dort nutzen, oder die Räumlichkeiten.

 
Mir ist wichtig bei den "Portraits der Ermekeilinitiative" alle die Menschen zu zeigen die den über die letzten Jahre hinweg den Charakter der Kaserne geprägt haben,  Darunter sind Künstler, Musiker, Nachbarn, Flüchtlinge, und Ehrenamtler, Politiker, Gärtner, Menschen die die Veranstaltungen dort nutzen, oder die Räumlichkeiten.




Neben dem Portrait sollte jeder mir einen Satz beenden:

Die Ermekeilkaserne/ das Ermekeilkarree/viertel bedeutet für mich …“ 




...lebendige Kultur zum Mitmachen, 
...Vielfalt und Engament,
...Traum von Gemeinschaft
...bewusste Lebensform, 

...eine Idee, 
...tolles Ziel frustrierender Weg
... Leben
... Dorfplatz

Alle Portraits, bzw. eine große Auswahl sollen vor den Fenstern des denkmalgeschützen Haus 1 befestigt werden. Bisher plane ich mit dem Seitenflügel wo ca 40 Portraits angebracht werden können.



Wie ist der Stand der Dinge?
Im September 2015 habe ich das Projekt erstmalig vorgestellt. Und die ersten 40 Portraits gezeigt. 
Eine weitere Ausstellung gab es im Januar 2016 zum Auszug der Künstler aus Haus 4.

Es gab eine mündliche Zusage von der BiMA, der zuständigen Behörde, doch dann wurde das Gelände komplett anders genutzt als erwartet, und die Zuständigkeiten innerhalb der Bundesbehörde haben gewechselt und die Zusage konnte nicht weiter aufrecht erhalten werden. Derzeit arbeite ich an einem Buchprojekt in dem die bisherigen Bilder hoffentlich gezeigt werden können.

Vielen Dank an alle die bei dem Projekt schon mitgemacht haben und mich unterstützt haben. Im besonderen der http://www.ermekeilkarree.de, den Künstlern aus Haus 4 www.ermekeilkaserne.de und der #PechaKuchaNight Bonn und dem http://www.basecamp-bonn.de



Mittwoch, 13. April 2016

Simplify your life: Aus "August, Elisabeth und ..." wird: "Portraits der Ermekeilkaserne"

 "August?, Elisabeth? und wer? - was soll das heißen?" - Gut, nach dem ich das sehr oft hörte und der Erklärung müde war, habe ich mein Portraitprojekt nun umgetauft in: 
"Portraits der Ermkeilkaserne" - Und schon scheint alles viel klarer.

Ich freu mich auf die nächste Zeit wo ich die Projektarbeit vertiefen werde!
Und hier noch eine aktuelle Zwischenstand, mit einigen ausgewählten Portraits!
Die Fenster reichen schon längst nicht mehr aus! 



und ausserdem gibt es eine eigene Facebookseite: www.facebook.com/PortraitsderErmekeilkaserne

Mittwoch, 27. Januar 2016

finished!

Das war's!
Heute haben die Flüchtlingsateliers im Haus 4 in der Ermekeilkaserne ihre Türen geschlossen. Leider ist es nicht möglich die ehrenamtliche Tätigkeit dieses Projektes auf dem Gelände fortzusetzen! Alle Künstler müssen das Kasernengelände kurzfristig räumen auch die Ateliers für die Flüchtlingskinder können nicht bleiben. Die Idee hatte Judith Breuer, mir viel Engagement und Herzblut hat sie Räume organisiert, Spenden gesammelt und Künstler und andere Ehrenamtliche für ihr Projekt begeistert. Die Kinder haben es geliebt und den Ehrenamtlichen war es eine Freude sie beim lernen, basteln, malen, spielen, nähen und stricken zu begleiten. Es ist wirklich traurig das es seitens der Stadt Bonn oder der Bezirksregierung keinen Vorschlag zum Verbleib des integrativen Projektes auf dem Gelände gab. 




Montag, 25. Januar 2016

ART ERMEKEIL - finished? Abschlussausstellung

ABSCHLUSSAUSSTELLUNG? - JA!

Seit dem 30.12. ist es amtlich die Künstler aus Haus 4 müssen die gemieteten Ateliers verlassen.
Die Räumlichkeiten werden ebenfalls für die Unterbringung von Flüchtlingen der ZUE gebraucht.
Um uns gebührend von den Räumlichkeiten zu verabschieden gibt es eine Abschlussausstellung, bei der alle ansässigen Künstler die Möglichkeit haben Ihre Atelierräume in Haus 4 ein letztes Mal der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Selbstverständlich räumen wir die Räume gerne für die Flüchtlinge.
Viele von uns sind auch ehren- und hauptamtlich in der Flüchtlingsarbeit aktiv und wir wissen wie unzumutbar teilweise die Lage in den Turnhallen ist und freuen uns auf die neuen Nachbarn.
Wir hätten uns allerdings über eine Alternative auf dem Gelände oder der näheren Nachbarschaft gefreut, in der sowohl die eigene kreative Arbeit wie auch die ehrenamtliche Arbeit mit den Flüchtlingen weiter statt finden kann.

weitere Informationen gibt es auf www.ermekeilkaserne.de

Für den 29.01. laden wir bzw. ich herzlich zur Abschlussausstellung: "ART ERMEKEIL -finished?" in das Haus 4 in der Ermekeilkaserne ein.

Ich freu mich Euch in meinem Atelier 222 zu begrüßen!